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Märchen

Lese ich mir die Definition darüber durch, was wir heute unter einem Märchen verstehen, dann könnte diese Beurteilung falscher kaum sein. Das Märchen gilt als einfache Erzählung für Kinder, die eine Moral vermittelt und dem Kind Verhaltensregeln mit auf den Weg geben soll.

Die Vorstellung, dass ein Märchen eine frei erfundene Geschichte ist, die einzig der Unterhaltung und der Erziehung dienen würde, könnte falscher nicht sein. In den Märchen findet sich die animistische Vorstellungswelt unserer Ahnen wieder. Sie glaubten an die Allbeseeltheit der Natur. Ihre Welt war umgeben von Elfen, Zwergen und mystischen Wesen.

Im 8. Jahrhundert führte Karl der Große einen Krieg gegen den alten Naturglauben. Er bevorzugte die Errungenschaften der Römer und ihren monotheistischen, christlichen Glauben. Mit der Unterwerfung der Sachsen wurde der Glaube an einen einzigen Gott zwangsverordnet und jeder, der seinem animistischen Glauben weiter folgte, musste das mit seinem Leben bezahlen.

Götter die wir zuvor in der Natur fanden, die uns allseits umgaben, existierten nicht mehr. Sie wurden durch einen einzigen Gott ersetzt, der in Prunkbauten existierte, die in nahezu jeder Ortschaft emporschossen. Und auch die Menschen lebten nicht mehr mit der Natur. Das was einst vollkommen erschien, glaubte man nun durch die Alchemie verbessern zu können.

Das Märchen als Übermittler alter Vorstellungswelten

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Doch auch wenn der alte animistische Glauben mit dem Tode bestraft wurde, fanden unsere Ahnen einen Weg ihn zu erhalten. Sie kleideten ihre Vorstellungswelt in Erzählungen, die eine Generation an die andere weitergab.

So sind Märchen alles andere als frei erfundene Geschichten. Sie erzählen von unseren alten Göttern, von unserer animistischen Vorstellungswelt und von der Kraft und Wirkung unserer alten Heilpflanzen.

Die Märchen sind ein Blick in die Anderswelt. Die geistige Parallelwelt in der die alles beseelte Welt noch immer erhalten geblieben ist.

Unsere alten Märchen und ihre Bedeutung

In den folgenden Geschichten erzähle ich die wahre Bedeutung unserer alten Märchen. Sie ermöglichen einen Einstieg in die animistische Vorstellungswelt unserer Ahnen und eröffnen einen Weg in eine scheinbar längst verloren gegangene Welt. Eine Welt, in der wir uns nicht, wie ein von Gier geprägter Primate, gottgleich als ihr Herrscher postulieren, sondern Teil ihrer unendlichen Formenvielfalt sind.

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